NPROXX stellt sich den Herausforderungen internationaler Zertifizierung

Wasserstoffantriebe transformieren das Potenzial erneuerbarer Energien in aller Welt. Viele Länder erkennen, dass sie Wasserstoff als Energieträger benötigen, um ihre Netto-Null-Emissions-Ziele zu erreichen. Bisher wurden allerdings noch keine einheitlichen Zertifizierungen und Qualifizierungen als Standard festgelegt, um diese junge Branche zu regulieren.

 

Als Spezialist für Wasserstoffspeicherung versteht NPROXX den dringenden Bedarf an verfügbarer, sicherer und sauberer Energie.  Wir sind dabei, das Problem unterschiedlicher Zertifizierungsstandards rund um den Globus anzugehen. Unterdessen entwickeln sich die Zertifizierungsstandards weiter und werden unterschiedlich schnell aktualisiert, so dass es eine erhebliche Herausforderung ist, eine wirklich weltweite Produktion von modernen Wasserstoffspeichersystemen zu planen und den Anforderungen anzupassen.

 

NPROXX verfügt über die langjährige Erfahrung, das Know-how und die Fachkompetenz zur Bewältigung dieser regulatorischen Herausforderung. Wir erweitern unseren Kundenstamm und unsere Aktivitäten derzeit über den europäischen Markt hinaus. Daher ist die erneute Zertifizierung unserer vorhandenen Technologie nach neuen Standards eine Herausforderung, die unser strategisches Wachstum begleiten wird.

 

Großbritannien

Die Zertifizierung von Produkten in Großbritannien ist nach dem Austritt des Landes aus der Europäischen Union im Januar 2021 komplizierter geworden. Der Brexit hat zu einer Neuformulierung zahlreicher Gesetze geführt, unter anderem zu Änderungen bei den Zertifizierungsstandards für die Industrie. Dies hat erhebliche Auswirkungen auf die Wasserstoffbranche, denn die Hinzufügung neuer Sonderanforderungen bedeutet, dass alle Anwendungen für Energiespeichertechnologien und Druckbehälter zur Verwendung in Großbritannien erneut zertifiziert werden müssen.

 

Dies hat sich als umfangreiche Herausforderung erwiesen. „Wir arbeiten bei diesem Thema aktiv mit den zuständigen Stellen zusammen, um sicherzustellen, dass unsere Produkte so schnell wie möglich eine Zertifizierung für Großbritannien erhalten“, sagt Claus Klein, Manager of Engineering Quality and Certification bei NPROXX. „Die Anforderungen der britischen Regierung wechseln ständig, daher reagieren wir hinsichtlich der Rezertifizierung entsprechend.“

 

Nordamerika

Die Standards für die Zertifizierung in Nordamerika unterscheiden sich erheblich von den Anforderungen in Europa – die Prüfverfahren sind anders und die Logistik der Beaufsichtigung von Prüfungen ist aufwändiger, da die zuständigen benannten Stellen und die Industriestandorte geografisch weiter voneinander entfernt liegen. Für viele europäische Hersteller ist die größte Herausforderung der Aufbau einer Beziehung zur Aufsichtsbehörde, dem US Department of Transportation (DOT), dessen Vertreter den Prüfungen gemeinsam mit der benannten Stelle beiwohnen müssen.

 

Infolge der Arbeit von NPROXX an neuen Projekten in Kooperation mit unserem Anteilseigner Cummins verstärkt sich unsere Anbindung an den US-Markt. „Wir sehen, dass unsere Partnerschaft mit Cummins im Hinblick auf die Zertifizierung von Anwendungen für Amerika ein Türöffner ist“, merkt Claus Klein dazu an. „Im Rahmen unserer Anstrengungen zur Einhaltung internationaler Standards ist Nordamerika derzeit unser größtes Ziel. Durch Cummins verbessern wir fortlaufend unsere Kontakte in die Vereinigten Staaten, und wir hoffen, bald in einen Cummins-Standort in den USA einziehen zu können, um noch näher an den Betriebsstätten und den benannten Stellen auf diesem Markt zu sein.“

 

NPROXX bemüht sich derzeit um die Einhaltung der ASME-Standards – Voraussetzung für die Fertigung von Produkten zur Verwendung in den USA und in Kanada – und auch der internationalen ISO-Normen, die in ganz Nordamerika anerkannt sind.

 

 

Südafrika

Die Zertifizierungsaktivitäten von NPROXX in Südamerika haben mit der Technologie für die übergroßen wasserstoffgetriebenen Muldenkipper des Mogalakwena-Tagebaus ihren Höhepunkt erreicht. Dieses Projekt in Partnerschaft mit Anglo American beinhaltete auch die Einhaltung der Zertifizierungsstandards auf einem besonders jungen Wasserstoffmarkt. Derzeit folgt Südafrika den europäischen Standards. „Unsere Zertifizierungserfolge in Europa helfen uns in vielen Ländern, nicht nur in der Europäischen Union“, fügt Claus Klein noch hinzu. „Länder wie Südafrika, Russland und die Türkei sind für uns dank unserer bereits erhaltenen Zertifizierungen zugänglich, so dass wir unsere innovativen Produkte auf vielen neuen Märkten produzieren können.“

 

 

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